Letze Aktualisierung
11.12.2014
© Lauftreff Teublitz 2003

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Mark Schleinkofer

28.09.2003

Städtedreieckslauf
Landkreislauf Schwandorf
Radsportabteilung TVBurglengenfeld

 

 

Sommerbiathlon der Schützengesellschaft „Eichenlaub“ mit 75 Teilnehmern das Sportereignis in Saltendorf
Andriy Griny erkämpfte sich den Sieg

Teublitz. Insgesamt 67 Läufer/Innen und acht Walker gingen zweimal auf den Rundkurs von 3200 Meter rund um den Saltendorfer Weiher und ließen dabei auch ihr Schießkönnen bei zehn Schuss „aufblitzen“. Sieben Spitzenathleten des Oberpfälzer Schützenbundes boten beim 9. Sparkassenmaster gute läuferische und schießtechnische Qualitäten.

Mit 23:41 Minuten holte sich erstmals den Sieg im „Masterrennen“ Andriy Griny von den Eichenlaub-Schützen Saltendorf. Das gesamte Sportprogramm wurde hervorragend organisiert vom Biathlon-Organisator Markus Gleißl.

Den Startschuss zum „Sparkassenmaster“ gab Schirmherrin und Bürgermeisterin Maria Steger, die die vier Biathleten und drei Biathletinnen auf die Strecke schickte. Vier Runden von je 1.6 km mussten absolviert und dreimal stehend an den Saltendorfer Ständen geschossen werden; für jeden Fehlschuss wurde eine Strafrunde von 70 Metern „aufgebrummt“. Schon ab der ersten Runde lag Andriy Griny immer leicht in Front gegenüber dem jungen Sebastian Gleißl. Beim letzten Schießen schossen beide drei Fehler und der Vorsprung reichte dann Griny für den Sieg mit über einer Minute Vorsprung. Die 6400 Meter plus die drei Zusatzrunden bewältigte der Sieger in 23 Minuten und 41 Sekunden, gefolgt von Sebastian Gleißl ebenfalls mit drei Zusatzrunden in 24:44 Minuten.

Am Sommerbiathlon beteiligten sich 67 Läufer/Innen (Vorjahr 76) und acht Walker (Vorjahr 18). Die beste Zeit von 16:30 (drei Schießfehler) Minuten lief Simon Röhrl aus Saltendorf und das beste Schießergebnis hatte Günter Hirsch mit zehn Treffern, der eine reine Laufzeit von 17:27 Minuten vorweisen konnte.

Der Lauf- und Walkingkurs führte mit je 1,6 Kilometern zweimal um den Saltendorfer Badeweiher. Am Schießstand im Schützenheim wurden zweimal fünf Schuss stehend auf die Biathlonscheiben abgegeben. Pro Fehlschuss wurde eine Minute auf die Laufzeit dazu gezählt. In entsprechenden Klasseneinteilungen von den Schülern-Lichtgewehr bis zur Altersklasse über 60 Jahre wurde gewertet.

Bei der Siegerehrung dankte Schützenmeister Robert Senft insbesondere dem Organisator Markus Gleißl mit seinem Helferteam und lobte die sportlichen Leistungen aller Aktiven. An die Bestplatzierten überreichte er zusammen mit Bürgermeisterin Maria Steger, OSB-Präsident Franz Brunner und Schießwart Rudi Liebl die Sachpreise.

Bericht MZ W. Artmann

Der Lauftreff spendet 5000 Euro
Je 2500 Euro aus den Einnahmen beim 28. Naabtallauf gehen an den VKKK Ostbayern und ein Kinderheim in Kallmünz.
TEUBLITZ.

Beim diesjährigen 28. Naabtallauf blieb dank der zahlreichen Teilnehmer und der Helfer des Lauftreffs die stolze Rekordsumme von 5000 Euro übrig. Im Rahmen des wöchentlichen Lauftreffs am Freitagabend übergab Lauftreffleiterin Sabine Eichinger zwei Schecks zu je 2500 Euro an die Kinder-und Altenheimstiftung in Kallmünz und an den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V. in Regensburg.
Eichinger freute sich zusammen mit den vielen anwesenden Sportlern und Helfern, dass wieder so eine stolze Summe für wohltätige Zwecke übrig blieb. Seit dem 5. Naabtallauf spendet der Lauftreff jedes Jahr den gesamten Erlös aus der Laufveranstaltung für gemeinnützige Zwecke, so ist bisher die stolze Summe von 84 350 Euro zusammen gekommen. Als Ziel hat sich der Lauftreff gesetzt, bis zum 30. Naabtallauf 100 000 Euro zu spenden, und dies dürfte nicht ganz unrealistisch sein.
Sie dankte bei der Spendenübergabe den zahlreichen Sportlern für die Teilnahme, den Sponsoren für deren Unterstützung, den Helfern in den eigenen Reihen sowie den Feuerwehren für die tatkräftige Mithilfe. Sie alle hätten dazu beigetragen, dass die stolze Summe gespendet werden könne.
Für den VKKK Ostbayern nahm Vorstandsmitglied Günther Lindner den Scheck über 2500 Euro entgegen. Der VKKK fördert aktiv Projekte und Initiativen auf der onkologischen Station der Kinder-Uni-Klinik Regensburg und stellt Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige im VKKK Elternhaus. Lindner teilte mit, dass die Spende für den Familienausflug verwendet wird. Im Juli fährt der VKKK Ostbayern mit betreuten Familien, deren Kinder auf dem Weg der Besserung sind, nach Berchtesgaden.
Heimleiter Willibald Maier nahm den Scheck für die Kinder-und Altenheimstiftung in Kallmünz entgegen, die ein heilpädagogisches Kinderheim mit derzeit sechs Gruppen unterhält. In Kallmünz bietet sie Kindern und Jugendlichen aus schwierigen familiären Verhältnissen, deren Entwicklung stark gefährdet ist, etwa durch Vernachlässigung, Misshandlungen oder Missbrauch, einen Platz. Derzeit werden dort etwa 60 Kinder und Jugendliche sowie minderjährige Flüchtlinge betreut. Die Spende wird für den Sport- und Bewegungsraum verwendet, wo Yoga, Krafttraining, Gymnastik oder Zumba angeboten werden soll. Dazu sind schon Matten und Geräte angeschafft worden. (bpf)

Lauftreffleiterin Sabine Eichinger (Mitte) mit Sportlern und den Empfängern der beiden Spendenschecks. Foto: bpf

 

TERMINE

Liebe Lauftreffler,

unsere Spende werden wir am 17.06. Freitags um 18 Uhr im Rahmen des Lauftreffs übergeben.
Sie geht an das Heilpädagogische Kinderheim Kallmünz und an den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern VKKK.
Das Sommerfest des LT möchten wir heuer am Samstag, den 16.07. halten. Bitte merkt Euch den Termin schon mal vor.

  VG Sabine

AKTUELLES / ERGEBNISSE

 

 

 

 

Lauftreff: Jeden Freitag 18:00 Uhr, Laufstrecken - Waldwege von 2 bis 12 km. Treffpunkt im Naturpark Höllohe bei den Stockbahnen. Neueinsteiger sind zu beiden Trainingszeiten willkommen.

Fitnessgymnastik: Ab Oktober bis März, jeden Montag von 19 bis 20 Uhr in der Dreifachsporthalle.

Mountainbiken: Ab Mai Treffpunkt jeden Dienstag 18:00 Uhr im Naturpark Höllohe bei den Stockbahnen.

Lauftraining: Jeden Sonntag 10:30 Uhr, Treffpunkt Autobahnparkplatz Teublitz.

Presse:

Regensburger Jubiläumsmarathon wurde für Markus Rajzer
zum Albtraum: nach Wechselchaos doch noch Happy End

Oliver Schwarz und Elisabeth Axinger mit soliden Leistungen beim Hitzelauf

TEUBLITZ/Regensburg
Die 25. Auflage des Regensburg-Marathon werden die meisten Läufer nicht so schnell vergessen: urplötzlich herrschten bei dieser Jubiläumsveranstaltung Temperaturen von bis zu + 25 Grad.
Es war für die langen Laufstrecken viel zu warm, denn eine körperliche Anpassung der Läufer an plötzlich so hohe Temperaturen war aufgrund der letzten kühlen Wochen überhaupt nicht möglich.
Dass der Marathon eine Freiluftsportart ist und gute Laufzeiten auch von den Faktoren wie Streckenbeschaffenheit und Temperaturen abhängig sind, das musste auch der Teublitzer Spitzenmarathoni Markus Rajzer bitter erfahren und einfach akzeptieren.
Nur genau vier Wochen lag sein letzter Marathon in Rotterdam zurück, wo er mit 2:50 Std. nur knapp über seiner Bestzeit lag. Trotzdem wollte er bei seinem „Heimspiel“ in Regensburg eine neue Bestzeit laufen. Er wählte für diesen Hitze-Marathon ein zu hohes und riskantes Anfangstempo und musste als nicht so hitzefester Läufer dafür gnadenlos büßen.
Auch die Orientierung an dem viel jüngeren Läufer Thomas Dirscherl
(8. Platz Männer in 2:46:52 Std.) und der schnellsten Frau, Lokal-matadorin Monika „Mikki“ Heiß (2:47:37 Std. und fast 20 Min. Vorsprung auf die 2. Frau) war sicherlich ein renntaktischer Fehler. Als er diese beiden hitzeverträglicheren Kontrahenten (wenn man schon „Heiß“ heißt) kurz vor dem Weinweg (bei km 19) ziehen lassen musste, kamen die ersten Zweifel auf und seine Motivation ging da schon verloren. Kurz vor dem Einbiegen in die zweite Marathonrunde war seine Entscheidung gereift, auf den Dreiviertelmarathon umzusteigen. In diesem Bereich standen nämlich die Lauftreffler Charly Münzel, Bernhard Merl und Markus´ Freundin Birgit Greger, denen er diesen Wechsel signalisierte.

An der Verpflegungsstation vor dem mutmaßlichen Wechselpunkt auf die 31,2 km-Strecke vor dem Ostentor begann es, für Markus ziemlich chaotisch zu werden, denn keiner wusste angeblich, wo genau dieser Punkt war. Also lief er weiter am Ostentor vorbei in Richtung „Restaurant Chaplin“ in der Adolf-Schmeltzer-Strasse. Dort rief ihm ein Ordner zu, er wäre schon viel zu weit und hätte am Ostentor abzweigen müssen.
Dieser Umweg kostete ihn schon mindestens 200 Meter und zurück am Ostentor vergewisserte er sich nochmals, ob er auch wirklich umsteigen könne. Der Ordner dort gab ihm das Okay und mit viel Wut im Bauch, aber auch gezeichnet von der Hitze, setzte Markus sein verkürztes Rennen fort. Kurz vor dem Ziel überholte er dann noch den bis dahin zweitschnellsten Läufer des Dreiviertel-Marathons mit seinem Begleitfahrrad. Markus wurde von ihnen allerdings nicht ernst genommen, weil er ja mit der Marathon-Start-Nr. lief.
Ziemlich kaputt lief Markus nach 2:09:32 Stunden über die Ziellinie am Infineon-Parkplatz. Nur dem Regensburger Topläufer Marco Sturm, Mitglied der Berglaufnationalmannschaft, der in 1:58:29 Std. dieses Rennen überlegen gewann, musste Markus den Vortritt lassen.
Tief enttäuscht musste er aber dort zur Kenntnis nehmen, dass er nicht gewertet wurde, obwohl er sich tags zuvor nach dieser Umsteige-möglichkeit erkundigt hatte und ihm diese bestätigt wurde. Erst nach hartnäckiger Reklamation beim Kampfgericht wurde ihm zugesagt, dass er am nächsten Tag doch noch in die Wertung genommen wird.
Da war aber schon längst die Siegerehrung mit dem „falschen“ Gesamtzweiten und dem „falschen“ Sieger in der Alterklasse M45
gelaufen. Und auch in der „Mittelbayerischen Zeitung“ am nächsten Tag tauchte der Name Markus Rajzer nicht auf.
Offensichtlich waren die Organisatoren mit diesen Änderungen überfordert, was sehr ärgerlich ist.
Wie es den beiden weiteren Startern des Lauftreff Teublitz erging, lässt sich nur erahnen. Jedenfalls belegte Oliver Schwarz im Dreiviertelmarathon in 2:39:13 Std. einen guten 8. Platz in der M35 und Elisabeth Axinger finishte den Halbmarathon in beachtlichen 2:02:33 Std. als 13. in der W50.
Vielleicht wird ja noch der Preis, den Markus eigentlich gewonnen hätte, in Form eines Fässchens Freibier vom Veranstalter nachgereicht. Da hätten wenigstens die Lauftreff-Kollegen auch etwas davon.


28. Naabtal-Lauf am 23. April 2016

 Auschreibung       Urkundendruck       Fotos       Ergebnisse 28. NTL

TV Burglengenfeld dominiert Naabtallauf

Mehr als 360 Sportler waren in Teublitz am Start. Thomas Kerner und Britta Wenske gewinnen 10-Kilometer-Rennen.Teublitz. Das Wetter passte, 14 Grad, kein Wind und der etwas leichte Nieselregen förderten zudem die Leistungen bei der 28. Auflage des Naabtallaufes. Lauftreffleiterin Sabine Eichinger freute sich mit ihrer Mannschaft über die erneute rege Teilnahme mit 330 Finishern. Nicht nur quantitativ mit über 100 Meldungen, sondern auch qualitativ mit den Tagessiegen auf allen Distanzen drückte die Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld der Veranstaltung ihren Stempel auf.

Wie alle Jahre hatte der Lauftreff Teublitz vier verschiedene Strecken für die Ausdauersportler angeboten. Pünktlich um 14.00 Uhr schickte 1. Bürgermeisterin Maria Steger beim Start und Ziel am Teublitzer Rathaus die Jüngsten auf die Strecke. Die über 160 quirligen Beine verschwanden in einer Staubwolke im Stadtpark und drehten ihre Runde um die Ruine und den Springbrunnen. Mit der neuen Rekordteilnahme von mehr als 100 Sportlern war der TV Burglengenfeld erneut der teilnahmestärkste Verein. Ohne Ehrenamt geht es nicht, so leistete die rund 50 köpfigen Helfercrew tolle Arbeit, die alles im Griff hatte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Auch das Manko mit der immer noch gesperrten Dreifachhalle brachten sie erneut gut über die Bühne. Dank sagte Lauftreffleiterin Sabine Eichinger allen, die zum guten Gelingen beitrugen und dem SC Teublitz für die Überlassung des Sportheims. Für das sichere Geleit auf den öffentlichen Straßen sorgten die Feuerwehrmänner aus Teublitz, Saltendorf und Premberg. Laufen macht hungrig und so stürzten sich die Sportler im Anschluss auf das riesige Küchenbuffet der Lauftreffdamen, um die verbrauchten Kohlenhydrate wieder aufzufüllen. Preise gab es erneut in Hülle und Fülle, ob bei der Verlosung oder bei den Siegerpreisen. Mit 76 Jahren zeigte Wolfgang Biedermann, dass man auch noch im rüstigen Alter laufen kann. Nicht lumpen ließ sich der Lauftreff, der auch den Langsamsten wieder eine gebackene Schnecke als Kräftigung überreichte.

Thomas Kerner klar in Front

160 Ausdauersportler testeten auf der amtlich vermessenen 10-Kilometer-Strecke ihre Form und das gelang vielen mit neuer persönlicher Bestzeit. Auch Crosstriathlonweltmeister Thomas Kerner vom TV Burglengenfeld wollte Bestzeit laufen und das gelang ihm in exzellenter Weise. Ohne Konkurrenz drückte er vom Start weg aufs Gaspedal, hatte bereits bei Kilometer fünf mit der Durchgangszeit von 16.40 Minuten einen klaren Vorsprung. Er deklassierte dann mit seinem Tagessieg von 33.36 die Konkurrenz um fast drei Minuten. Einen harten Kampf gab es dann um Rang zwei, den Thomas Hanel vom Rock’n Run Team Laufshirt Discounter in 36.19 Minuten knapp mit sieben Sekunden Vorsprung vor Martin Fenk vom Tristar Regensburg gewann. Bei den Damen erkämpfte sich Britta Wenske in 43.00 Minuten den Gesamtsieg vor Regina Pumberger (beide Rock’n Run Team Laufshirt Discounter) und Bianca Biesler vom WSV Nabburg. Vom LT Schwandorf erkämpfte M 35-Sieger Markus Müller Rang sieben im Gesamtfeld mit 37.40 Minuten. Mit seinen 53 Jahren sorgte Michael Heinrich in neuer Bestzeit von 38.34 Minuten für eine Überraschung auf Rang neun im Gesamtfeld.

Ein schnelles Rennen gab es auch über die ca. 4700 Meter lange Kurzdistanz, auf der vom TV Burglengenfeld allein neun Herren unter den ersten 13 platziert waren. Andriy Griny vom TV Burglengenfeld ließ nichts anbrennen, er setzte sich gleich zu Beginn an die Spitze des Feldes, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab und mit neuer Bestzeit von 16.47 Minuten sich den Tagessieg holte. Auf Rang zwei folgte Jochen Stöberl vom TSV Nittenau und mit einem Schlussspurt über Sascha Kellner vom TV Burglengenfeld setzte sich Randy Reinheimer von der Laufstilanalyse noch auf Rang drei. Bei den Damen überraschte die bereits 56-jährige Edeltraud Augsburger vom TSV Nittenau, die sich knapp den Tagessieg in 20.39 Minuten vor Maria Frieser vom TC Teublitz und Christina Schmid vom LT Teublitz holte.

Hannes Lell zeigt keine Schwäche

Kaum zu glauben war der Sprint des 13-jährigen Hannes Lell über die drei Runden von 1,8 Kilometer. Ohne Schwäche preschte er in tollen 6.10 Minuten als Tagessieger durchs Ziel. Sein Zwillingsbruder Jonas komplettierte den Familienerfolg als Gesamtzweiter und Rang drei holte sich Jakob Wein (alle TV Burglengenfeld). Auch bei den Mädchen standen zwei vom TV Burglengenfeld ganz oben, Chiara Baumer siegte vor Paula Leupold und Jana Ackermann von den Minimäusen. Nach dem Startschuss herrschte Aufbruchsstimmung bei den Jüngsten über die 500 Meter lange Strecke im Stadtpark. Mit Vollgas düsten sie um die Ruine und wieder zurück zum Ziel am Rathaus. Den Tagessieg holte sich der neunjährige Michael Schober in 2.00 Minuten und nur zwei Sekunden dahinter stürmte bereits Lilly Bollwein (beide TV Burglengenfeld) als schnellstes Mädchen ins Ziel.


Hallo liebe Oberpfälzer Lauffreunde,

zur Vorbereitung auf den kommenden Naabtallauf nahm ich am 16. April im attraktiven Trikot des Lauftreffs beim 21. Schlappeseppel-Marktplatzlauf in Großostheim in der Region Churfranken teil. Beim 6 km langen Firmen- und Hobbylauf lief ich in 32:39 min. auf Platz 2 in der M60 in das Ziel direkt vor der Kirche "St. Peter und Paul".
Der Namensgeber dieser Laufveranstaltung ist die Schlappeseppel-Brauerei (Eder & Heylands Brauerei), die ihren Sitz in Großostheim hat. Das süffige und sehr beliebte Schlappeseppelbier, das es seit 1631 gibt, ist weit über die Grenzen des Untermains hinaus bekannt und hat schon viele DLG-Auszeichnungen in Gold-, Silber- und Bronze erhalten. Es ist auch das Lieblingsbier des Fußball-Meistertrainers (VfL Wolfsburg und FC
Bayern) Felix Magath, der aus dem nur 15 km entfernten Aschaffenburg stammt.
Die Zweikilometerrunden auf Asphalt und Kopfsteinpflaster durch die sehenswerte, historische Altstadt sind allerdings eckig und kantig, so wie der der Slogan der Brauerei, denn der lautet: "Brauereikultur mit Ecken und Kanten". Die Stimmung an der Strecke war prima und "die Halbe"
Freibier nach dem Zieleinlauf (für jeden Läufer/-in über 16 Jahre) sehr süffig.
Bei der Siegerehrung musste ich allerdings genau erklären, wo Teublitz liegt. Auch so konnte ich etwas für den Bekanntheitsgrad von Teublitz tun.
Als Sachpreis erhielt ich ein Schafkopf-Kartenspiel mit Schlappeseppel-Logo, nett illustriert von heimischen Karikaturisten. Wer nach dem Naabtallauf Lust auf eine Runde Schafkopf mit diesem schönen Kartenset hat, kann sich gerne an mich wenden. Ich bringe es mit und bin selbstverständlich mit von der Partie.

Schöne Grüße aus Unterfranken von
Charly


Liebe Lauffreunde

wir haben fünf tolle Tage in Rotterdam hinter uns, eine weltoffene, lebendige Stadt voller Sonnenschein und imposanten Bauwerken. Hier vor allem die Markthalle und der Bahnhof Central Station und den Kubus Häusern.

Besonders an den Marathontagen herrschte in der Hafenstadt mit hoher Lokaldichte und den vielen Gästen Ausnahmezustand, was sicher auch am Wetter lag.
Schon am Samstag bei den Kinderläufen war alles dicht und mehrere Reihen am Straßenrand feuerten die Kids fleißig an.

Die Begeisterung steigerte sich dann noch am Marathontag mit neuem Teilnehmerrekord. So hatten sich 17.500 Läufer für die Marathondistanz vorangemeldet. Im Ziel waren es dann knapp 13000 Marathonis, wobei viele ohne Registrierung ins Ziel laufen, da die offizielle Zeitnahme nach sechs Stunden eingestellt wird. Aber auch sie bekamen im Ziel noch reichlich Applaus.
Mit dem Staffelmarathon, Viertelmarathon und den Kinderläufen am Vortag waren es 40.000 Teilnehmer!!

Gänsehautstimmung bei Birgit und mir, wie auch bei allen anderen im Starterfeld herrschte, als vor dem Start das Lied „ You'll Never Walk Alone“ durch die Laufsprecher schallte und laut mitgesungen wurde.
Leider wieder pünktlich vor dem Marathonwochenende machte sich mein Oberschenkel mit den bekannten Symptomen bemerkbar. Am Start dachte ich noch hoffentlich komme ich ins Ziel und kann finishen, jedoch mit Unterstützung der Zuschauermassen an der Strecke und etwas einseitig lief es sich unerwartet gut. Es war echt so, man war keinen Meter der 42,195 km alleine.
Ich biss mich durch, auch wenn ich schon früh merkte, mit einer neuen Bestzeit wird es nichts. Immerhin, nach 2:50:16 im Ziel, bedeutete dies für mich meine Drittbeste Marathonzeit von den 22 bisher gelaufenen und mein 13. Marathon unter 3 Stunden.

Birgit hatte keinen guten Tag erwischt und vielleicht auch zu viel gewollt, nach Kilometer 30 kam der berühmte Hammer und es ging gar nichts mehr. Müde Beine hatte sie schon am Start, vielleicht lag es an den für sie ungewohnten vielen Kilometern der letzten Wochen vorher. Marathon ist nicht planbar...
So musste sie sich ins Ziel kämpfen und wurde beim Zieleinlauf begeistert wie alle anderen empfangen. Fazit, ein super organisierter Marathon mit Menschenmassen auf den Straßen, eine tolle Stadt und im Gepäck als Belohnung eine der schönsten Medaillen die wir bisher erhalten haben.
Abends herrschten immer noch Ausnahmezustand in der Stadt, überfüllte Straßen und freudige Menschen mit Finisher Shirt und Medaillen um den Hals. Man spürte, jeder war glücklich dieses große, einmalige Ereignis gemeistert zu haben.

Wir genossen noch zwei Tage bei strahlendem Sonnenschein in dieser tollen Stadt.
Danke Rotterdam!! „Schee wars“ :-)

Gruaß Birgit und Markus


Lauftreff Jahresrückblick

Lauftreff Teublitz Europaweit unterwegs
Reise nach Estland zum Tallinn Marathon


Der Lauftreff Teublitz steigert seine Starts gegenüber dem Vorjahr, was Lauftreffleiterin Sabine Eichinger besonders freute. Der Höhepunkt des abgelaufenen Jahres war wie alle Jahre der Naabtal-Lauf, dessen Reinerlös wieder komplett gespendete wurde.

Viel zu berichten wusste Lauftreffleiterin Sabine Eichinger beim Jahresrückblick des Lauftreffreffs in der Gaststätte Naabtalpark Burglengenfeld. Mit interessanten Videos vom ehemaligen Teublitzer Triathlon kamen auch schöne Erlebnisse in Erinnerung. Neben dem wöchentlichen Lauftraining bietet der Lauftreff mit der Wintergymnastik, dem Mountainbike und Wanderungen ein vielfältiges Sportangebot während des ganzen Jahres, das kostenlos in Anspruch genommen werden kann.
Eine Steigerung der Starts gegenüber 2014 verbuchten die Teublitzer Ausdauersportler, so vertrat man den Namen der Stadt bei 43 Veranstaltungen in ganz Deutschland. Insgesamt 67 verschiedene Läufer und Läuferinnen starteten dabei unter dem Namen Lauftreff Teublitz. Sie schafften dabei 240 Eintragungen in die Ergebnislisten, standen dabei 84-mal auf dem Podest Platz und liefen dabei 2333 Wettkampfkilometer. Bei den einheimischen Veranstaltungen wie Kallmünz, Steinberg, Premberg und Dietldorf, über Nürnberg, Augsburg, so auch in Österreich und Italien zeigten sich die Langstreckenläufer des Lauftreffs präsent. Beim Landkreislauf machte der Lauftreff mit drei Herren und einer Damenmannschaft auf sich aufmerksam, wobei sich die Damen mit Platz vier ganz vorne platzierten. Vertreten waren die Ausdauersportler beim Städtedreieckslauf mit einer großen Gruppe von 16 Startern. Auch beim eigenen Naabtal -Lauf zeigten sich die Teublitzer mit 14 Teilnehmern, ebenso beim Saltendorfer Biathlon mit 20 Teilnehmern, den Premberger Berglauf bewältigten fünf Teilnehmern. Eichinger ehrte im Anschluss die Vielstarter mit einem kleinen Präsent, ebenso die Übungsleiter die ehrenamtlich die verschiedenen Sportangebote betreuen.
Naabtal -Lauf ein Zugpferd
Das Wetter und auch der Termin passte diesmal beim 27. Naabtal-Lauf, sodass 363 Sportler dafür gemeldet hatten. Mit einer beachtlichen Anzahl von Helfern wurde die traditionelle Volkslaufveranstaltung gut über die Bühne gebracht. Durch die hohe Teilnehmerzahl konnte der Lauftreff diesmal die stattliche Summe von 5000 Euro aus dem Erlös des Naabtallaufes an zwei gemeinnützige Organisationen spenden. Damit konnten so bisher 75.350 Euro für gemeinnützige Zwecke an viele Institutionen zur Verfügung gestellt werden
Die Planungen für 2016 laufen bereits, die ersten Ausschreibung für den 28. Naabtal-Lauf sind bereits verteilt und die Onlineanmeldung freigeschaltete. Die traditionelle Reise zu einer großen Laufveranstaltung führt im Herbst nach Estland zum Tallinn Marathon. Reisezeit ist von 09.09.-16.09.2016. Geplant ist eine Rundreise durch mehrere Baltikum-Staaten. Dazu bietet der Lauftreff Unternehmungen wie Wandern, Radausflüge, Biken.


Beim Silvesterlauf zeigten die zehn Teublitzer eine starke Leistung. Markus Gleißl und Elisabeth Huber standen ganz oben.

Teublitz. Tradition hat beim Lauftreff Teublitz die Teilnahme am Silvesterlauf in Sandharlanden. Mit zwei Goldmedaillen, vielen guten Platzierungen und Zeiten beendeten die Teublitzer ein erfolgreiches Laufsportjahr 2015. Markus Gleißl als Sieger der M40 und Elisabeth Huber als Siegerin der W65 freuten sich über ihr Topergebnis.
Mit zehn Teilnehmern war der Lauftreff Teublitz beim Silvesterlauf der Konditionsgruppe des FSV Sandharlanden stark vertreten. Zwar herrschte im Abensberger Spargelland von Beginn an trübes Winterwetter, aber Temperaturen um den Gefrierpunkt und beste Straßenverhältnisse kamen den Teublitzer Läufern sehr entgegen. So zeigten alle zum Jahresabschluss nochmals hervorragende Leistungen im stark besetzten Läuferfeld von beinahe 700 Teilnehmern.
Als schnellster Teublitzer überquerte Markus Gleißl die Ziellinie nach nur 35:34 Minuten über die zehn Kilometer lange, wellige Strecke. Er bewies nochmals seine Topform, mit der er auch um den Titel des Winterlaufweltmeisters antreten möchte. Für Gleißl bedeutete dies Rang zwölf im Gesamtfeld und den Sieg in der Altersklasse M40. Als nächster folgte Markus Rajzer mit flotten 41:29 Minuten. Für den Spezialisten für lange Strecken bedeutete der Silvesterlauf den Beginn des Trainings für den Rotterdam Marathon im Frühjahr.
Gleiches gilt für die schnellste Teublitzer Dame, Birgit Greger, die mit einer Zeit von 47:09 Minuten finishte, was ihr Rang 37 im Damenfeld und Rang 4 in der W35 einbrachte. Einmal mehr stand Elisabeth Huber ganz oben auf dem Podest. Zum Jahresabschluss gelang ihr der Sieg in der W65 und das mit einer tollen Zeit von 52:56 Minuten, damit unterbot sie deutlich die Siegerzeit in der W60. Nur knapp am Siegerpodest vorbei schlitterten Sabine Eichinger in der W35 mit Rang vier und Kathrin Braun in der W45 mit Platz fünf. Auch die anderen Teublitzer waren mit ihren Leistungen zufrieden. (bpf)
Bericht MZ

Der Weltmeister war als Erster am Gipfel


Thomas Kerner und Martina Pollmer wurden bei Bilderbuchwetter die neuen Bergkönige beim 26. Premberger Sparkassenberglauf.

Premberg. Bei herrlichem Herbstwetter und mit Top Leistungen eroberten die „Bergkraxler“ im Laufschritt den Münchshofener Berg beim 26. Premberger Sparkassenberglauf. Der frisch gebackene Crosstriathlon-Weltmeister Thomas Kerner lief einen lockeren Sieg heraus; bei den Frauen gab es ebenso einen klaren Erfolg für Martina Pollmer. Für die meisten Teilnehmer aber ging es nur um das Ankommen auf dem Münchshofener Berg und sie freuten sich beim Bilderbuchwetter über den Sieg gegen sich selbst.

Rund 260 Höhenmeter bewältigt

Bei strahlendem Sonnenschein schickte der Teublitzer Sparkassenleiter Josef Steinbauer die Trailläufer auf die 6168 m lange Strecke mit rund 260 Höhenmetern vom Premberger Anger zum Münchshofener Gipfelkreuz. Die Leichtathletik-Abteilungsleiterin des TV Burglengenfeld, Barbara Summerer, freute sich über die stattliche Teilnehmerzahl und dankte bei der Siegerehrung den rund 30 Helfern und der FFW Premberg für die tatkräftige Unterstützung der 26. Auflage. Freuen durften sich nicht nur die Platzierten über Medaillen und Pokale, sondern alle Starter, denn alle erhielten einen Preis bei der Verlosung.

Mit einer gewissen Anspannung vor der großen Herausforderung warteten die Bergläufer/innen auf den Startschuss zum mittlerweile schon traditionellen Lauf-Event in Premberg. Nach der flachen Auftaktrunde am Anger liefen die Ausdauersportler wie am Schnürchen gezogen durch das Dorf – dem Anstieg nach einem Kilometer entgegen. Beim Pfadeinstieg zum Premberger Gipfelkreuz führte bereits der dreifache Weltmeister im Crosstriathlon, Thomas Kerner, vom Ausrichter das Feld an. Er baute kontinuierlich seinen Vorsprung aus und lief mit Einstellung seiner persönlichen Bestzeit von 24.15 min. locker zu seinem zweiten Sieg nach 2013 in Premberg. Dahinter stürmte der U18- Sieger und hochkarätige Nachwuchstriathlet Marchelo Kunzelmann Loza von der LG Telis Regensburg in 25.00 min als Gesamtzweiter am Gipfelkreuz ins Ziel. Der bereits der M45 angehörende und in Premberg schon zum harten Bergläuferstamm zählende Michael Heilmair vom LC Freising finishte als Gesamtdritter (26.11). Mit 27.52 Minuten holte sich Michael Heinrich vom Ausrichter den Sieg in der M50. Auch mit 75 Jahren ist man noch fit; das zeigte Wolfgang Biedermann vom LT Schwandorf, der nach 55.21 min das Ziel erreichte. Silber gab es noch Martin Frey und Fabian Hilz vom Ausrichter in der Männerklasse bzw U18 und für Markus Gleissl in der M40 vom Eichenlaub Saltendorf. Die Teamwertung war fest in der Hand des Ausrichters mit Rang eins und zwei.

Einen klaren Sieg lief auch Martin Pollmer vom LT Teublitz heraus. Sie holte sich nach 1998 zum zweiten Titel der Bergkönigin in 33.39 min. – und das mit 54 Jahren. Als Gesamtzweite und U20-Siegerin stand Vanessa Sturm erstmals am Gipfel nach 34.17 min.; Kathrin Braun machte mit dem Bronzeplatz den Triumph des LT Teublitz perfekt. Die Fahnen für den Ausrichter hielt Helena Pretzl als Gesamtvierte in 35.06 min. hoch. Die Teamwertung ging klar an den LT Teublitz. 

Bericht MZ


Zu den Drei Zinnen im Laufschritt

Athleten des Teublitzer Lauftreffs erzielen beachtliche Resultate. Kathrin Braun besteht eine echte Härteprüfung.

Teublitz. Der Lauftreff Teublitz ging auf Reisen und stellte sich zwei großen Laufherausforderungen. Beim 18. Südtiroler Drei-Zinnen-Alpine-Run probierte sich erstmals Kathrin Braun in den Alpen an einem extremen Berglauf. Dieser hatte es in sich, denn mit 1350 Höhenmetern und 17,5 Kilometer Länge ist er eine echte Prüfung der Ausdauer.

1000 Teilnehmer am Start

Bei Kaiserwetter stand Kathrin Braun um 10 Uhr am Start in Sexten mit rund 1000 weiteren Teilnehmern. Für sie galt es in erster Linie, diese Herausforderung überhaupt zu meistern. So lief sie auch bewusst etwas langsamer an. Dennoch war der Südtiroler Drei-Zinnen-Alpine-Run sehr anspruchsvoll und verlangte den Teilnehmern konditionell viel ab.

Im Herzen der Dolomiten gehört er zu den schönsten Bergläufen der Welt. Mit kleinen Trinkpausen arbeitete sich Kathrin Braun Stück für Stück nach oben und genoss nach den anstrengenden 2.59.45 Stunden die Aussicht im Ziel. Die Anstrengungen waren angesichts des Traumwetters schnell vergessen und ihr 150. Platz insgesamt und Rang 33 in der Altersklassenwertung spielten diesmal nur eine Nebenrolle.

Landschaftlich reizvolle Strecke

Die langen Strecken bevorzugen auch Markus Rajzer und Birgit Greger, sie stellten sich in Bad Tölz einem Halbmarathon. Der Isar-Lauf führt direkt an der Isar entlang sowie durch die landschaftlich reizvollen Isar-Auen. Das Streckenprofil weist außer dem natürlichen Gefälle der Isar zwischen Lenggries und Bad Tölz keinerlei Höhendifferenzen auf. So starteten beide um 10 Uhr zum Abenteuer an der Isar.

Beide fühlten sich recht gut auf dem Rundkurs von Bad Tölz nach Lenggries und wieder zurück auf der anderen Seite des Flusses. Mit beachtlichen 1.25.09 Stunden stürmte Markus Rajzer ins Ziel, was den 12. Platz in der Gesamtwertung bedeutete und zudem Bronze in der Altersklasse. Auch Birgit Greger war flott unterwegs und finishte nach 1.48.25 Stunden ebenfalls auf dem 12. Platz in der Gesamtwertung der Frauen und Rang 4 in der Altersklasse.

Bericht MZ (bpf


Beim Städtedreieckslauf zum Auftakt der Bürgerfestes in Burglengenfeld waren rund 600 Teilnehmer am Start – ein neuer Rekord.
Von Josef Schaller MZ

Burglengenfeld. Der Städtedreieckslauf scheint immer mehr zur Erfolgsgeschichte zu werden. Für die siebte Auflage dieses Laufspektakels hatten sich mehr als 600 Läufer und Nordic-Walker aller Altersschichten angemeldet und damit einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt – und das trotz der extremen Wetterbedingungen und Temperaturen von rund 35 Grad Celsius. Zur Auswahl standen vier Wertungsklassen: Zwei-Kilometer-Schülerlauf rund um das Irl, Sechs-Kilometer-Lauf mit Start in Teublitz, Zehn-Kilometer-Lauf mit Start in Maxhütte-Haidhof sowie eine Nordic-Walking-Strecke über sechs Kilometer, ebenfalls mit Start in Teublitz. Dabei hatten sich 180 Läufer und Läuferinnen nicht gescheut, sogar die Zehn-Kilometer-Strecke in Angriff zu nehmen. Die extreme Hitze stellte sowohl die Aktiven wie auch die Veranstalter und Helfer vor besondere Herausforderungen. Insgesamt vier Versorgungsstationen (bei Verau, im Stadtpark in Teublitz, am Sportplatz in Saltendorf und am Irl in Burglengenfeld), an denen Getränke ausgegeben wurden sowie eine am Flussbad installierte Sprenkleranlage waren für die Sportler ersehnte Zwischenziele. Hier konnten sie sich erfrischen für die weiteren Teilabschnitte und den Finaleinlauf. Der führte von der Pithiviers-Brücke bergauf zum Rathaus in Burglengenfeld – das forderte von allen die letzten Kraftreserven.

Die BRK-Bereitschaften Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof setzten insgesamt fünf Rettungs- und Krankenwagen sowie 16 Rettungssanitäter ein, um jeden Bereich der Strecke abzudecken. Dabei wurden die Läufer auch mit einer Fahrradstreife durch das BRK begleitet, um bei einem Zwischenfall sofort Kontakt mit der Rettungsleitstelle herzustellen und unverzüglich vor Ort Erste Hilfe leisten zu können. Ein Einsatz der ehrenamtlichen Retter war jedoch nicht notwendig.

Bei einem so beliebten Volkslauf steht vor allem der olympische Gedanke im Vordergrund: „Dabei sein ist alles!“ Es ging insbesondere um die Freude an der Bewegung und am Spaß an der Gemeinschaft. Auf eine Startgebühr wurde deshalb auch verzichtet. Die Raiffeisenbank Nittenau, die Sparkasse im Landkreis Schwandorf und die VR Bank Burglengenfeld spendeten pro Teilnehmer, der die Ziellinie erreichte, 1,50 Euro für die Tafel im Städtedreieck.


Ein einmaliges Erlebnis

Markus Rajzer gewinnt beim Augsburger Nacht-Halbmarathon die Altersklasse 45 und wird in der Gesamtwertung Fünfter.
Teublitz. Markus Rajzer war beeindruckt vom ersten Night Light Run über die Halbmarathondistanz in Augsburg und gewann seine Altersklasse.
Die Strecke führte durch die Innenstadt von Augsburg mit einem Rundkurs von 7,5 Kilometer, der viermal zu durchlaufen war. Die Strecke war schwierig zu bewältigen, viele enge Richtungsänderungen, viel Kopfsteinpflaster, zum Teil bergauf und bergab, und hinzu kamen trotz des späten Starts Temperaturen um 30 Grad.
Der Lauf machte seinem ungewöhnlichen Namen alle Ehre, es war etwas Besonderes, bei Nacht durch Augsburg zu laufen. Am Straßenrand feuerten viele Zuschauer die Sportler an, Streckenposten winkten mit Leuchtstäben, die Streckenmarkierungen führten mit Blinklichtern durch die dunklen Gassen und die beleuchteten Häuser bildeten eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Es war mehr ein Funrun und so konnte Rajzer sein gleichmäßiges Tempo bis ins Ziel halten. Überraschend wurde er mit 2:01:39 Stunden Fünfter in der Gesamtwertung. Noch mehr freute sich Rajzer, dass es für den Sieg in der AK 45 gereicht hatte. Es war ein einmaliges Erlebnis, das er danach noch bis 1 Uhr früh in der vollen Augsburger Innenstadt ausklingen ließ. Bericht MZ (bpf)


Lauftreff Teublitz spendet Rekordsumme

Die Erlöse von 5000 Euro aus dem 27. Naabtal-Lauf gehen je zur Hälfte an zwei gemeinnützige Einrichtungen
Bericht/Foto MZ  WERNER ARTMANN

Beim wöchentlichen Lauftreff im Naturpark Höllohe übergab Lauftreffleiterin Sabine Eichinger die Geldspenden an Markus Alt (Zweiter von links) und Karl-Heinz Weiß (Dritter von rechts) Foto: Artmann

TEUBLITZ. Die Läufer des „Lauftreffs Teublitz“ ließen auch heuer nicht locker mit ihren Bemühungen für wohltätige Zwecke. Bereits seit der 5. Auflage des Naabtal Laufes wird der Erlös der Veranstaltung an gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aus der Region gespendet. So kamen in bisher 23 Spendenaktionen beachtliche 75 350 Euro zusammen, wie Lauftreffleiterin Sabine Eichinger bei der diesjährigen Spendenübergabe berichtete.
Besonders erfreulich sei es, dass heuer beim 27. Naabtallauf nicht nur sportliche Rekorde erzielt wurden – bei den Damen pulverisierte die für LAC Quelle Fürth startende Domenika Weiß die alte 10-km Bestzeit – sondern auch eine neue Rekordsumme von insgesamt 5000 Euro erwirtschaftet werden konnte.
Lauftreffleiterin Eichinger dankte hierfür ihren Vereinskameraden für deren tatkräftige Mithilfe bei der Veranstaltung, den 363 gemeldeten Startern (Rekord) für ihre Teilnahme und natürlich den zahlreichen Sponsoren für die großzügige Unterstützung. Das Ziel der Teublitzer Läufer, bis zum 30. Naabtal Lauf mindestens 90 000 Euro an Spendengeldern zusammen zu bekommen, rückt mit der diesjährigen Spende in greifbare Nähe.
Zusammen mit den Läufern freuten sich natürlich auch die Empfänger über die neue Rekordspendensumme. Je 2.500 Euro gingen an „Menschen mit Behinderung“ der Barmherzigen Brüder in Reichenbach und die Kinder-Wohngruppen des Thomas Wiser Hauses in Regenstauf bzw. Ponholz und Kallmünz. Der Förderstättenleiter Markus Alt von den Barmherzigen Brüdern in Reichenbach erklärte bei der Spendenübergabe im Naturpark Höllohe, wofür die Spendengelder von 2500 Euro verwendet werden. Für die Menschen mit Behinderungen in den Förderstätten Reichenbach sollen diese Gelder für den Ankauf von Musikinstrumenten sowie für eine Hollywood-Schaukel im Garten Reichenbach Verwendung finden.
Der Leiter des Thomas-Wiser-Hauses in Regenstauf, Karl-Heinz Weiß, berichtete, dass diese 2500 Euro in die neuen Gruppen, einmal therapeutische Kinderwohngruppe in Ponholz für sechs Kinder zwischen drei und zwölf Jahren sowie für die Gruppe „Sindbad“ für minderjährige Flüchtlinge in Kallmünz, verwendet werden. Konkret würden gerne Fahrräder angeschafft sowie den Kindern Angebote für Freizeitaktivitäten wie Eintritte ins Kino oder Museen gemacht.

15. Königsschlößer Romantikmarathon am 19. Juli 2015

Liebe Lauffreunde

am Wochenende waren wir in Füssen, einem lange geplanten Kurzurlaub mit Teilnahme am Romantik-Marathon im wunderschönen Allgäu. Bereits am Freitag reisten wir an und abends schon das Erste Highlight mit dem „Unheilig“ Konzert auf der Seebühne beim Festspielhaus. Im Hintergrund der Forggensee mit Schloss Neuschwanstein, einfach ein tolles Panorama!

Für Birgit stand am Samstag der City Lauf über 10 km auf dem Programm.
Um 17 Uhr bei fast tropischen Bedingungen erfolgte der Start. Der Rundkurs mit Kopfsteinpflaster und fast schon mörderischem Schluss Anstieg war dreimal zu absolvieren und zwang die meisten Läufer zu einer Geheinlage. Birgit kam mit den Bedingungen gut zurecht und erreichte das Ziel nach 50:25 Minuten, was einen tollen 10.Gesamtplatz und den Sieg in der AK 35 bedeutete.
Zu Recht eine Belohnung bei den Temperaturen und der schweren Strecke!

Abends fand noch der Halbmarathon statt und Sonntagfrüh beim Marathon hatte ich das Vergnügen. Die Hoffnung auf etwas kühlere Temperaturen erfüllte sich leider nicht. Beim Start bereits strahlender Sonnenschein und schwül heiß, auf der Strecke wechselnd, erträglicher Schatten und Sonne.
Eine traumhafte Strecke, umgeben von Schlössern, Seen, Wald und Wiesenwege,
an der Strecke Alphornbläser..
Zwar kein Untergrund um schnell laufen zu können aber anders, schön zum Genießen und kurzweilig, trotz Ruhe und der wenigen Zuschauer. So Genoss ich den Zieleinlauf und war stolz der Hitze getrotzt zu haben und einen der schönsten,
wenn nicht den schönsten Marathon hinter mich gebracht zu haben.

Besichtigung der Schlösser, Bootsfahrt eine Wanderung und Shopping im Sportoutlet durften nicht fehlen.
Das Highlight, die rührige und schöne Siegerehrung mit einem Präsentkorb Bier, Käse und Brot rundeten eine wunderschöne Veranstaltung an einem wunderschönen Ort ab!!!
Füssen ich glaub wir kommen wieder!!

Bis dann
Gruaß Markus und Birgit


Ein herzliches Dankeschön von der Diakonie Amberg, Sozialpsychiatrisches Zentrum, für das wir letztes Jahr 2.000€ gespendet haben.
Auf dem Foto sieht man den Außensitzbereich mit einem Teil des Mobiliars, das mit der Spende angeschafft wurde.
Gemütlich sitzen Mitarbeiterinnen und Besucher der Tagesstätte zusammen mit der Hausleitung und den Nachbarn (Pfarrer und Goldschmied) bei Kaffee und Kuchen zusammen.

Augsburger Stadtlauf
Markus Rajzer gewinnt Altersklasse, Birgit Greger auf Platz 6
Rund 4000 Läufer trotzten am Sonntagmorgen der Hitze, um am 14. Augsburger Stadtlauf teilzunehmen. Sie brachte viele der Läufer ordentlich ins Schwitzen, größere Probleme gab es jedoch keine. „Fünf Menschen mussten wegen Kreislaufproblemen vor Ort behandelt werden, zwei kamen ins Krankenhaus.
Gewinner des Halbmarathons ist der erst 19 Jahre alte Amerikaner David Roanhorse. „Ich trainiere nicht professionell“, sagt der junge Amerikaner. Eine Stunde, 15 Minuten, 50 Sekunden benötigte er für die 21,1 Kilometer lange Strecke.
Mit dabei Birgit Greger und Markus Rajzer, die das Wochenende dort verbrachten unter anderem mit Besuch der Augsburger Puppenkiste.
Das Ziel der beiden ihre Bestzeiten zu verbessern löste sich bereits vor dem Start in der heißen Luft von selbst, das größte Übel, das war die Hitze. Den Kilometer unter vier Minuten zu laufen war hier nicht möglich. Birgit wollte es nicht ganz wahrhaben und probierte es trotzdem schnell! Der Start erfolgte erst um 9 Uhr 30 bei bereits 25 Grad im Schatten.
Die durchwegs landschaftlich reizvolle Strecke führte durch Park und Waldwege, am Lech, Kuhsee und Wildwasserkanal entlang.
 
Für Markus lief es besser als gedacht, so konnte er knapp unter einem „vierer Schnitt“ bleiben und finishte als 14. von 814 Männern ins Ziel. Zur Überraschung reichte es noch zum Sieg in seiner Altersklasse.
 
Bei Birgit war der Ehrgeiz dann doch zu groß, schon bei km 5 musste sie wegen der Hitze zurückschrauben, auch die großen Abstände der Verpflegungsstände machten ihr zu schaffen. Mit Vernunft und ihrer Wettkampf Erfahrung erkämpfte sie sich dennoch Platz sechs in ihrer Klasse und wurde noch 44. von 245 Frauen die den HM finishten.

Fazit: An so einem so heißen Tage zählt auch das „gesund ins Ziel kommen“ schon als Erfolg.
 
Ergebnisse:
Stadtlauf Augsburg, Halbmarathon  am 7.06.2015
 
Markus Rajzer         Gesamtplatz 14     AK Platz 1    AK 45     Zeit  1:24:03   HM 21,1km
Birgit Greger           Gesamtplatz  44     AK Platz 6     AK35     Zeit  1:52:38   HM 21,1km


Hobbyläufer und Powerwalker unterwegs (MZ Bericht von Daniel Pfeifer)

1766 Sportler gaben beim Landkreislauf in Schwandorf ihr Bestes – mit und ohne Unterstützung durch Walking-Stöcke.

Schwarzenfeld. 20 Minuten nach 9 im kleinen Ort Knölling: Der Hahn kräht, ein Traktor knattert über die Hauptstraße. Doch dann wird die Idylle plötzlich unterbrochen: Das monotone Klacken von Walkingstöcken auf Asphalt hängt wie ein Omen in der Luft. Auf einmal stürmen Dutzende Nordic Walker in neonfarbenen Hemden das Dorf. Und sie werden zudem noch jubelnd empfangen, es herrscht Volksfeststimmung in Knölling. Ein Ausrufer begrüßt die Sportler lautstark, Bierbänke stehen auf der Wiese unter dem kühlenden Schatten der Bäume.

Der Grund für dieses ungewöhnliche Ereignis liegt fünf Kilometer südöstlich. In Wohlfest neben Schwarzenfeld begann für knapp 370 Walker der diesjährige Schwandorfer Landkreislauf. Zum neunten Mal durchquerten hunderte Läufer die Wiesen und Wälder des Landkreises, eine 17,4 Kilometer lange Strecke, die als Staffellauf der verschiedenen Teams zurückgelegt wird. Doch viele Läufer sind zum Zeitpunkt, als die Walker in Wohlfest starten, bereits auf dem Weg. Von Fischbach nach Schwarzenfeld

8 Uhr am Vormittag des selben Tages, in Fischbach bei Nittenau: Landrat Thomas Ebeling steht mit einer Pistole am Straßenrand und drückt ab. Mit einem Knall und der Pulverwolke aus seiner Startschusskanone springt das Rudel nach vorne. Die rund 1400 Läufer der langen Strecke machen sich im Sprint-Tempo auf den Weg, der sie über Katzdorf, Dachelhofen hinauf nach Kreith, über Knölling und Stulln bis nach Schwarzenfeld führen wird. Zum größten Teil hatten die Sportler Feldwege unter den Sohlen, und wenn es mal auf die Straße ging, sorgten insgesamt 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst, dass die Läufer vom Straßenverkehr verschont blieben.

„Aber wir wollen ja unseren Landkreis herzeigen“, erklärt Organisator Christian Meier. Deshalb habe man sich eine besonders abwechslungsreiche Strecke ausgesucht, vom Waldweg durch das Wohlfester Weihergebiet bis zur Panoramaetappe an der Wiefelsdorfer Rokokokirche vorbei. Am Ende hatten die 1766 Teilnehmer nichts als Lob übrig für den diesjährigen Landkreislauf. Von denen hätte sich Meier ein wenig mehr gewünscht. Aber unterm Strich „sind sehr zufrieden“, schließt Meier ab.

Als Organisator war Meier gegen Mittag auch derjenige, der im Sportpark Schwarzenfeld in der Rolle des Moderators die Schnellsten begrüßte. Bei jedem Läufer spendete das Publikum Applaus oder blies in die zuvor verteilten Tröten, um die ausgelaugten Sportler auch noch die letzten Meter über die aufgeheizte Tartan-Bahn zu tragen.

Bei den Walkern gab es am Ende zwei Sieger: Einer davon ist Wolfgang Flügel. Der 46-jährige Hahnbacher lief, im Gegensatz zu den anderen Startern, die kompletten 17,4 Kilometer, und schaffte die schnellste Zeit. Als Profi-Sportler im Training für die kommende deutsche Meisterschaft lief er jedoch außer Konkurrenz mit. „Es waren sehr gute Strecken“, fasst er den Laufweg zusammen, wobei ihm besonders die bergigen Etappen gefallen hätten. „Wenn du die Ausdauer hast, kannst du da auf dem Berg sogar die Fahrradfahrer überholen“, sagt Wolfgang Flügel mit einem breiten Grinsen. Beim Powerwalking müsse man, im Gegensatz zum Laufen, mehr Energie einsetzen, der ganze Körper werde beansprucht, von den Füßen über die Hüfte bis zum Oberkörper. Das setzte viel Koordination voraus, meint Flügel. Deshalb sei das Walken schon längst kein exklusiver Sport für die ältere Generation mehr, was sich an den vielen jungen Teilnehmern am Samstag beobachten ließ. Ein Sprint auf den letzten Metern

Gut eineinviertel Stunden nach den Walkern kamen auch die Läufer im Ziel an, allen voran das Team des Ortenburg-Gymnasiums aus Oberviechtach. Von Schulen aus der ganzen Region waren Teams dabei, die meisten Teilnehmer kamen jedoch aus Vereinen. Wie auch der junge Verein „D’Oberpfälzer“, deren Herrenteam den vierten Platz belegte. Erstaunlicherweise schaffte es für diese Gruppe, knapp viereinhalb Stunden nach dem Start in Fischbach, auch die erste Läuferin über die Ziellinie: Edeltraud Auburger legte auf den letzten Metern noch einen Sprint ein, begleitet vom Motivator auf dem Drahtesel, Reinhard Bauer, und dem Beifallssturm von der Tribüne. „D’Oberpfälzer“ waren am Ende hochzufrieden, immerhin bestand ihre Gruppe ausschließlich aus Hobbyläufern.

Für Edeltraud Auburger stand, auch wenn ihr persönlich die Freude am Sport die wichtigste Motivation ist, in der letzten Etappe nur das Ziel im Blick. Landschaft und Natur blendete sie komplett aus. „Bei vier Kilometern Weg musst du eigentlich immer laufen, bis’d fast speibst“, scherzt sie. Dafür, dass die 54-jährige aus Bodenwöhr im Alltag als alleinerziehende Mutter nur wenig Zeit zum Trainieren hatte, war sie mit der Platzierung am Ende überglücklich.

Ergebnisliste Landkreislauf Schwandorf 2015   Lauftreff Einzelergebnisse


27. Naabtal-Lauf 2015      Urkundendruck

Lang und Obernhuber laufen zum Titel

Michael Lang und Lisa Obernhuber sind die neuen Oberpfalzmeister im Straßenlauf. Domenika Weiß stellt Streckenrekord auf.

Teublitz. Optimales Wetter, sonnig bei 15 Grad, viele Starter: Alles passte diesmal bei der 27. Auflage des Naabtallaufes des Lauftreffs Teublitz, die zugleich die Oberpfalzmeisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf waren. Michael Lang und Lisa Obernhuber sind die neuen Oberpfalzmeister im Straßenlauf, zum Streckenrekord lief Domenika Weiß in 36:05 Minuten.

Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen gab es einen klaren Start-Zielsieg. Michael Lang vom SVA Amberg drückte vom Start weg mächtig aufs Gaspedal und hatte sich bei Kilometer zwei schon einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet, den er bis ins Ziel noch etwas ausbauen konnte. Er gewann in 33:16 Minuten beide Wertungen, sowohl den Naabtallauf als auch die Oberpfalzmeisterschaft.

Das Verfolgerduo bildete sich erst nach vier Kilometern aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe heraus. Beide Läufer von der DJK Weiden arbeiteten bis zum Schlussspurt zusammen, am Ende hatte Andreas Hecht mit 33:52 Minuten um zehn 10 Sekunden die Nase vorn vor Michael Lang. Beide holten sich somit die weiteren Stockerlplätze der Oberpfalzmeisterschaft.

In einer eigenen Liga lief die Ex- Ambergerin Domenika Weiß (LAC Quelle Fürth). Sie machte es den Männern vor und stürmte bereits als Gesamtsechste in dem neuen Streckenrekord von 36:05 Minuten ins Ziel. Neue Oberpfalzmeisterin wurde jedoch Lisa Obernhuber vom ATSV Kallmünz, die als Zweite in respektablen 42:36 Minuten vor der Drittplatzierten Kerstin Püschl vom SV Raigering (42:58 Minuten) finishte. Den Mannschaftstitel bei den Herren sicherte sich die DJK Weiden vor dem SWC Regensburg und dem ATSV Kallmünz. Bei den Damen hatte der ATSV Kallmünz vor dem SC Schwandorf die Nase vorn.

Flott waren auch die Langstreckler auf der 5-Kilometer-Strecke unterwegs. Klar gewann hier Oliver Köhler vom Rock’n’Run- Team in 16:42 Minuten vor Ahmed Mahamed vom ATSV Kallmünz (17:33 Minuten) und Markus Wicht von der DJK Weiden ( 17:45 Minuten). Astrid Zunner vom Rock’n’Run-Team beherrschte die Frauenkonkurenz in 20:.11 Minuten vor Verena Ilg (Finsiger Lauftreff/21:55 Minuten) und Sophie Mayer (SV Amberg/21:56 Minuten).

Marc Steger (TSV Schwandorf) beherrschte bei den Buben die 1,8 Kilometer in 6:36 Minuten vor Simon Röhrl (TV Burglengenfeld/6:49) sowie Benjamin Schindler (DJK Weiden/6:55). Bei den Mädchen dominerte Laura Kopf das Geschehen und stürmte nach 7:28 Minuten vor ihren Vereinskolleginnen vom TV Burglengenfeld, Paula Leupold (7:43) und Chiara Baumer (7:56) ins Ziel. (bpf) Bericht MZ


Sabine Eichinger beim Crosslauf ganz oben auf dem Treppchen
Teublitz (bpf) Einen starken Eindruck hinterließen die Ausdauersportler des Lauftreffs Teublitz bei den Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf in Gleiritsch. Mit einem Sieg und zwei Silbermedaillen konnte sich die Bilanz der vier Starter sehen lassen.
Leider wurden sie nicht für die Oberpfalzwertung gewertet, da die Teublitzer Langstreckler keinen Startpass besitzen. Es machte Ihnen dennoch Spaß einmal querfeldein auf den Wiesen rund um einen Weiher sich mit den besten der Oberpfalz zu messen. Die Damen hatten 4 km zu bewältigen und Lauftreffleiterin Sabine Eichinger war diesmal in Ihrer Altersklasse nicht zu schlagen und stürmte als 1 der W 35 mit 21.41 min ins Ziel. Obwohl sie fast 2 Minuten schneller war musste sich Martina Pollmer mit der tollen Zeit von 19.01 min sich mit Rang 2 in der W 50 zufrieden geben. Ein internes Duell lieferten sich Sohn Sebastian und Vater Markus Gleißl auf der Mittelstrecke von 3 km. Scheinbar doch noch ein Stück besser in Form zeigte sich Vater Markus der bereits nach 11.32 min als Zweiter ins Ziel stürmte. Sohn Sebastian landete mit 12.40 min in der U 18 auf Rang 5.

Lauftreff Teublitz plant 2015 wieder Oberpfalzmeisterschaft
Jahresrückblick des Lauftreffs zeigt konstante Wettkampfteilnahmen

Beim traditionellen Jahresrückblick des Lauftreff Teublitz konnte Lauftreffleiterin Sabine Eichinger vom regen Vereinsleben im abgelaufenen Jahr berichten. Mit den wöchentlichen Lauftreffs, dem Mountainbike-Training in Kooperation mit dem TV Burglengenfeld und der Fitnessgymnastik in den Wintermonaten bietet der Lauftreff das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches und zudem noch kostenloses Sportprogramm. Dazu wurde mit dem Sommerfest, einer Herbstwanderung über die Kallmünzer Jurahöhen und der Winterwanderung ans Weiße Kreuz das Vereinsleben ebenso bereichert wie mit der jährlichen Lauftreff Reise, die die Teilnehmer heuer zum Valencia-Marathon mit Aufenthalten in Valencia, Madrid und Toledo führte. Für dieses Jahr ist im Oktober ein Ausflug zum Lake Garda Marathon am Gardasee geplant.
Bei ihrem sportlichen Jahresrückblick konnte Eichinger die sich in den letzten Jahren stabilisierende Anzahl der für den Lauftreff startenden Wettkämpfer und die konstanten Teilnahmezahlen an Wettkämpfen auch für das vergangene Jahr bestätigen. So besuchte der Lauftreff 41 verschiedene Sportveranstaltungen im in- und Ausland, wobei 62 verschiedene Läuferinnen und Läufer für den Lauftreff meldeten. Insgesamt kamen so 221 Wettkampfteilnahmen zusammen, wobei 91 Platzierungen erreicht wurden. Besonders stark vertreten war man bei den regionalen Veranstaltungen. 15 Läufer nahmen beim selbst veranstalteten Naabtal-Lauf trotz Helfereinsatz teil, mit 40 Starten war der Lauftreff unter den teilnehmerstärksten Vereinen beim Landkreislauf und mit 19 Starten war man beim Städtedreieckslauf vertreten. Im Anschluss an die Statistik ehrte Eichinger die Vielstarter, Übungsleiter und Verantwortlichen und dankte für deren Einsatz.
Beim Kassenbericht konnte Kassenverwalterin Martina Pollmer von ausgeglichenen Einnahmen und Ausgaben berichten. Aus den Erlösen des Naabtal-Laufes spendeten die Teublitzer 2000 Euro an die Diakonie Amberg und 2000 Euro an die Lebenshilfe Schwandorf. Auch ein Zuschuss zu den neuen Wettkampftrikots konnte gewährt werden.
Für 2015 plant der Lauftreff im Rahmen des am 18. April stattfindenden Naabtal-Laufes wieder die Durchführung der Oberpfalzmeisterschaft. Die amtlich vermessene Strecke von 10km führt vom Rathaus zur Münchshofener Brücke und über die Flurwege nach Saltendorf, wobei ein Teilstück zweimal zu durchlaufen ist. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort auf der Homepage des Lauftreffs möglich.

Wettkampfbericht / Meist-Starter: Teilnahme an 41 Veranstaltungen (Vorjahr 40) 62 verschiedene Läuferinnen und Läufer (Vorjahr 59)
221 Starterinnen und Starter (Vorjahr 209) mit 91 Platzierungen. Meiste Starts Herren: Meiste Starts Damen: Rajzer Markus 18/10 Eichinger Sabine 18/15
Bartsch Harry 13/1 Greger Birgit 13/17 , Schreier Helmut 12/1 Braun Kathrin 9/6,  2.536km gelaufen, geradelt und geschwommen


Grandiose Start- u. Zielkulisse und Riesenbegeisterung beim
34. Valencia-Marathon
Sabine Eichinger überzeugt beim Marathondebüt / insgesamt 21.000 Teilnehmer dabei / gute Leistungen der Teublitzer

Teublitz (chm) Valencia, die drittgrößte Stadt Spaniens am Mittelmeer
war Mitte November das Reiseziel des Lauftreffs Teublitz und Highlight der Laufsaison. Die drittgrößte Marathonveranstaltung Spaniens, die 34. Auflage des Trinidad Alfonso, bot ein Laufspektakel der Extraklasse. Die Anmeldung von 13.000 Marathonis und 8.000 Läufer für die 10 Kilometer machten diesen Event zu einem Lauffestival der Superlative. Besonders spektakulär waren Start und Zieleinlauf im futuristisch anmutenden Stadtteil der Künste und Wissenschaften. In 10 Jahren kreierte der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava einen gigantischen Gebäude- und Freizeitkomplex, das neue Wahrzeichen der 800.000 Einwohner zählenden Metropole, gleichzeitig ein Magnet für den Tourismus.
Die Teublitzer Läufer lobten die perfekt organisierte Massen-veranstaltung in höchsten Tönen. Die Befürchtung, dass der starke Wind keine schnellen Zeiten zulassen könnte, war unbegründet. Bei Temperaturen von +15 Grad beim Start und +20 Grad Celsius im Ziel war es nicht zu warm. Es gab keinen Streckenabschnitt ohne Zuschauer, die alle Läufer temperamentvoll und frenetisch anfeuerten.
Aber nicht nur Masse, sondern auch Klasse war am Start. Eine Phalanx von 11 Kenianer und 6 Kenianerinnen teilten die ersten Plätze unter sich auf. Der gemeinsame Start von Marathon und 10 km erinnerte an den New York City Marathon. Die Marathonis, abgetrennt von den 10 km Läufer hatten ihren eigenen Startkorridor. Gleich nach dem Startschuss um 9:00 Uhr zwängte sich das Riesenfeld über zwei parallel verlaufende Brücken. Breite Straßen sorgten schnell für eine Entzerrung des Feldes. Alle baulichen Schönheiten lagen an der Marathonstrecke.
Vier Teublitzer wagten sich auf die Marathonstrecke und weitere sechs nahmen die 10 km in Angriff.
Als schnellster Teublitzer und 7. bester Deutscher überquerte Markus Rajzer nach 2:51:00 Std. die Ziellinie. Noch bis km 35 lag er auf Bestzeitkurs, doch dem zu hohen Anfangstempo musste er dann Tribut zollen. Trotz des Einbruchs in der Schlussphase des Rennens war er total begeistert von der Strecke und dem großartigen Publikum.
Auch bei Oliver Schwarz sah es lange Zeit nach neuer persönlicher Bestzeit aus, doch wegen Knieproblemen zwischen km 25 und 30 musste er Tempo herausnehmen. Auch ohne Bestzeit war er sich mit den erzielten 3:39:53 Std. durchaus zufrieden. Ihre Bestzeit wollte auch Birgit Greger verbessern. Sie lief ein mutiges Rennen und gab alles. Mit ihrer Zeit von 3:48:27 Std. verpasste sie dieses Vorhaben nur ganz knapp.
Ihre Marathonpremiere feierte Sabine Eichinger. Sie lief ein gleichmäßiges Rennen und teilte ihre Kräfte klug ein, so dass sie auf der Zielgerade auch noch lächeln könnte. Auf Anhieb knackte sie die 4-Std.-Schallmauer und beendete das Rennen in bravourösen 3:58:11Std..
Auf der 10 km Distanz war Routinier Hans Nuber in 46:34 min. einmal mehr schnellster Teublitzer. Allerdings lag ihm Willi Köppl dicht auf den Fersen. Seit langem ohne Wettkampfpraxis schaffte er mit 47:31 min. ein tolles Ergebnis. Spannend war der Zieleinlauf der nächsten drei Teublitzer. Charly Münzel finishte in 52:17 min. nur ganz knapp vor dem Ehepaar Lisa und Gerd Huber. Dabei stellte sich Gerd Huber ganz in den Dienst seiner Frau und trieb sie so zu einer Klassezeit von 52:28 min. an, was den glänzenden 2. Platz in der W60 bedeutete. Gerd Huber (52:27 min.) belegte einen starken 5. Platz in der M65. Margarete Kraupner rundete das gute Gesamtergebnis ab und blieb in 1:01:02 Std. nur knapp über der Stundengrenze.
Nach der Laufveranstaltung fuhr die 21-köpfige Gruppe im eigens gecharterten Reisebus nach Toledo, das religiöses Zentrum Spaniens war und den Status UNESCO-Weltkulturerbe erlangte. Hier wohnte auch der berühmte Maler El Greco. Außerdem besichtigten die Oberpfälzer die Landeshauptstadt Madrid, Sitz des spanischen Königs und Heimat des Weltfussballclubs Real Madrid. Das Santiago de Bernabeu-Stadion durfte dabei natürlich nicht fehlen. Ein letzter Höhepunkt war das Städtchen Aranjuez am Tajo. Aranjuez war die Sommerresidenz der spanischen Könige und wurde auch das „spanische Versailles“ genannt.
Auf ihrer Rundreise konnten die Oberpfälzer noch einmal so richtig spanische Sonne tanken, ehe es im Flieger wieder zurück in die frostige Heimat ging.


Wanderung genossen
Die Aktiven beginnen mit dem Wintertraining


Teublitz. Zum Übergang aus der Wettkampfsaison in die ruhigere Trainingsphase unternahmen einige Aktive der Teublitzer Läufer noch eine ausgedehnte Wanderung um die Jurahöhenzüge über Eich, Rohrbach, Traidendorf und Kallmünz. Bei bestem Wanderwetter bildeten die Weitblicke von der Kallmünzer Burg und dem Gipfelkreuz des Eicherer Berges die Höhepunkte. Anschließend kehrten die Teublitzer zu einer zünftigen Bauernbrotzeit beim Eicherer Wirt ein.Bei nur noch zwei ausstehenden regionalen Wettkämpfen, dem Nittenauer Regentallauf und dem Premberger Berglauf, und den nun schon merklich kürzer werdenden Trainingsmöglichkeiten am Feierabend entschlossen sich die Teublitzer Läufer, ab sofort wieder in das Wintertrainingsprogramm zu wechseln. Um Ausdauer und Koordination zu erhalten, finden jede Woche montags um 19 Uhr die Fitnessgymnastik in der Saltendorfer Schule und jede Woche Samstag um 15 Uhr der gemeinsame Lauftreff ab dem Stockschützenparkplatz in der Höllohe statt.

MZ Bericht bpf